Die Stadt hat uns wirklich willkommen geheißen. Mit Sonnenschein, guten Wraps und einem Flat White.
Die Befürchtung das die Anreise mit Auto (Nbg) – Bahn (München) – Flug 1 (Dubai) – Flug 2 (Melbourne) -Flug 3 (Christchurch) – Autoshuttle (Motel) sich mit Amélie zur Gedultsprobe entwickeln würde, hatten sich Gott sei Dank nicht Bestätigt. Sie flirtete mit Sitznachbarn und Flupersonal, hat gut gegessen und getrunken und auch recht ordentlich geschlafen.
Das wir morgens um kurz nach 5 Uhr gelandet sind und um 9 schon auf dem Weg zur Citytour waren, und das bei guten 27 Grad, hat ihre Kondition aber nicht mehr hergemacht. Jetzt war ein längeres Schläfchen angesagt.
In Christchurch steht seit dem Erdbeben 2011 nur noch 1/4 der Innenstadt. Und das ist auch heute noch so! Es gibt viele Pläne und Ideen was alles erhalten, abgerissen und neu entstehen soll, aber die Entscheidungen dauern an. Ein Eldorado für Stadtplaner und eine einmalige Chance für einen Neuanfang!
Bis es soweit ist machen sich Kunstprojekte & Subkultur breit, was schön anzusehen ist…
Natürlich passt hier auch das geflügelte Wort: Nichts hält länger als das Provisorium!
Paradebeispiel ist die Shopping Mall aus Schiffscontainern und das Gap Filler Projekt.
Wir hatten das Glück zum Buskers Festival vor Ort zu sein. Mit diversen Strassenkünstlern und Aufführungen überall in der Stadt, was uns zwei Dinge gleich gezeigt hat. Die unwahrscheinliche Entspanntheit und Gelassenheit der Leute und eine wahnsinnige Kinderfreundlichkeit!
Und obendrein gibt es noch einen hervorragenden botanischen Garten der ‚Garden City‘ Christchurch.
