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3happinesshunters

Monat

Februar 2015

Coromandel Peninsula

Die hügelige und mit tollen Stränden ausgestattete Halbinsel Coromandel ist unsere nächste Station und hat einige Highlights zu bieten.

Starten wir mit dem Hot Water Beach.

Man ist hier zwar nicht ganz alleine, aber das Phänomen hier ist auch zu verlockend. Zwei Stunden vor und nach der Ebbe kann man hier direkt am Strand knapp unter der Sandoberfläche auf geothermales Wasser stoßen und sich seinen eigenen Hot Pool erbuddeln. Da die Hot Spots eng beisammen liegen ein wahrliches Gemeinschaftserlebnis!

Nur einige Buchten weiter liegt die Cathedral Cove mit bizarren Felsformationen die schon öfter als Filmkulisse dienten.

Auf der Westküste der Halbinsel liegt Coromandel Town. Hier konnten wir herrlich mit einer Schmalspureisenbahn, der Driving Creek Railway, eine Fahrt durch ein Wild Life Sanctuary machen.

Die Bahn verläuft steil aufsteigend durch dichten Bewuchs und ist das Lebenswerk von Barry Brickell, einem Vorreiter in Sachen Naturschutz. Da die Bahn schön ruttelte war auch Amélie Feuer & Flamme:-)

Der letzte Abstecher führte uns zu den Rapaura Watergardens. Ein tolles Fleckchen Erde, Gärten die zum verweilen und entspannen einladen und eine wunderbare Harmonie ausstrahlen. Dazu ein Restaurant mit Top Kaffee & Kuchen!

 

 

Whakarewarewa

In Whakarewarewa, eine auf Termalgebiet gelegene Maoriansammlung am Rande von Rotorua haben wir uns das Leben mit den heißen Quellen, der ‚offenen‘ und immer verfügbaren Dampfgarküche zeigen lassen. Natürlich durften auch ein Part mit traditionellen Tänzen und ein Hangi (Maoriessen) nicht fehlen.

Hot & Smelly Roturua

Heisses Gebiet!

Mit Rotorua und den umliegenden Seen und Tälern erreichten wir das Zentrum der Terminal Zone und Maorikultur. Diverse heiße Quellen, dampfenden Abgründe, Schlammlöcher und Geysire liegen in einem Areal, das in einer Linie mit den Vulkanen der Zentralebene liegt und sich bis zur aktiven Vulkaninsel White Island erstreckt.

Es dampt und brodelt an jeder Ecke und tja…riecht auch entsprechend gut nach Schwefel & Co. Daran gewöhnt man sich erstaunlich schnell, nur wenn man das Gebiet wieder verläßt traut man seiner Nase nicht mehr 🙂

Heisse Pools, die sich an mehreren Flussbereichen gebildet haben und die man kostenfrei nutzen kann, und auch ein Spa mit mehreren verschiedentlich temperierten Becken haben wir ausprobiert. Richtig Spass machen sie, wenn es draußen nicht mehr so warm ist und natürlich ist die wild kostenfreie Version die Beste!

First repdigit

So, die erste Schnapszahl ist für Amélie erreicht und daher eine kleine Bildersammlung und ein Ersatzthronbild zu zum 11monatigem…

Amélie am See, bei Schaaf streicheln, Autofahren, Apfelessen, neugirig aus dem Buggy schauen, rutschen, campen, stolz mit neuem Froschhut sich tragen lassen, Hot Pool baden, Farn entdecken, mit dem Boot fahren, schaukeln, thronen und am Meer mit Algen spielen!

 

 

Huka Falls & Aratiatia Dam

220.000 Liter Wasser pro Sekunde zwängen sich bei den Huka Falls erst durch eine schmale Schlucht und dann eine 11 Meterstufe hinab. Die schiere Menge ist schon beeindruckend, dazu handelt es sich um kristallklares Wasser des Waikato River, dem einzigen ‚Abfluss‘ des Lake Taupo.

Es sieht also auf der einen Seite verlockend aus bei dem heißen Wetter eine Abkühlung darin zu suchen, auf der anderen Seite ahnt man das man darin keine Sekunde überleben könnte…

Huka ist die Maoribezeichnung und heißt übersetzt Foam, also Schaum. Spätestens an der Wasserstufe weiss man warum die Falls so bezeichnet wurden-)

Nur ein paar Kilometer entfernt wartete ein weiteres Wasserspektakel auf uns, wenn auch kein ganz natürliches.

Am Aratiatia Dam werden alle paar Stunden die Schleusen für ein paar Minuten geöffnet. Der dahinter liegende Schlucht wird im wahrsten Sinne des Wortes überflutet. Das passiert innerhalb von Sekunden und ist zu einer eigenen Attraktion geworden. Man beachte die Unterschiede vor und während der Flutung (s. Seil am Fels als Höhenorientierung).

Tongariro Alpine Crossing

1 Tageswanderung, 2 Gipfel, 3 Vulkane, 4 Seen, noch mehr Krater, viel Dampf & Schwefel und gaaaanz viel Sonne!

Marlborough Sound & Wellington

Mit der Überfahrt von Pikton nach Wellington verlassen wir nach gut 3 Wochen die Südinsel (die nun auch blogtechnisch vervollständigt wurde, ebenfalls ein paar weitere  Naturbilder unter ‚New Zealand‘).

Entgegen allen Warnungen hatten wir wenig bis keinen Regen, viel Sonne, tolle Natur-, aber auch Städtehighlights. In erster Linie sind hier Christchurch und Dunedin zu nennen. Zu letzterem auch hier noch nachgereicht der alte Bahnhof. Hier hätte Harry Potter gedreht werden können 🙂

Einzige Änderung die wir nach den 2600 Kilometern auf der Südinsel für den Norden vorgenommen haben. Weniger fahren! Ok, hat bis jetzt nicht geklappt, aber der Wille zählt!

Vielleicht sei nochmal betont das man mit dem Campervan Höchstgeschwindigkeit 90 km/h hat und auf den meisten Strecken eher mit Durchschnittstempo 50 fährt. Hügelige bis bergige Abschnitte, enge Strassen und einige Stopps tun dann ihr übriges dazu…

Die Überfahrt in Richtung Hauptstadt geht durch die Marlborough Sounds und ist alleine schon was zum Geniessen. Eine tolle Kulisse, die man in der 3 stündigen Fahrt durchkreuzt. Erste geht es langsam durch den Sound, dann durch den windigen Cook Strait, bis man in einem langen Bogen auf ‚windy‘ Wellington zusteuert.

Die Stadt hat uns erstmal überrascht. In der Marina Bay fanden wir einen Freedom Camperbereich mit Dusche (also alles kostenlos) und am Nationalmuseum, welches an den Piers im Zentrum liegt am Tag darauf auch noch einen 24stunden Parkplatz für 12 NZD (knapp 8 €).

Das lies sich, bei den hier sonst üblichen Preisen doch mal sehen!

Beim Spaziergang durch den Botanischen Garten schaute uns sogar eine blühende ‚Century Agave‘ an. Was ist daran so besonders? Die Pflanze blüht nur alle 1o Jahre! Entweder der Namensgeber ist kein guter Mathematiker gewesen oder im Leben eines Biologen fühlen sich 10 Jahre auch fast wie ein Jahrhundert an…wie auch immer, die Agave blühte pächtig und war riesig!

Was hatte die Hauptstadt noch zu bieten? Ein tolles Nationalmuseum ‚Te Papa‘ (ebenfalls mit freiem Eintritt), gute & günstige Fush and chups (so klingt es wenn ein Kiwi Fish and Chips bestellt), interessante grüne Ampeldamen (in Erinnerung an das Weltweit erste Wahlrecht für Frauen in Neuseeland 1893), eine Cabel Car und einen schönen Pierbereich.

Ach ja und natürlich Schulsport wie man ihn sich wünscht!

Auch unser Experiment die weite Steecke von Wellington zum Zentralplateau mit seinen Vulkanen möglichst smart zu überbrücken hat soweit funktioniert. Um Amélie entgegenzukommen, die meist nach 1,5 Stunden fahrt Lust auf was anderes hat, standen wir um 4 Uhr auf, fuhren mit schlafendem Frottemonster bis 8 Uhr durch. Dann Frühstück, selbst nochmal 2 Stunden schlafen und dann auf den größten Spielplatz in Whanganui, den wir finden konnten. Dieser hatte mindestens die Größe von 4 Fußballfelder, mit Wasserlabyrinth, Rutschen & Schaukeln jeglicher Machart und diversern Themenbereichen.

Wie alles hier in Neuseeland extrem kinderfreundlich, wie auch alle Kindertoiletten, Wickelmöglichkeiten und natürlich die Kiwis selbst!

 

 

Te Waikoropupū Springs

Ein kleiner Ausflug zu den‘ Pupu Springs‘ in der Nähe vom Abel Tasman NP zum klarsten Wasser von Neuseeland stand heute an. Das Quellwasser sprudelt an dem für Maori geltenden heilenden Ort mit Macht an die Oberfläche und beschehrt  einen tiefen Blick in den sich bildenden See.

Ein unberührtes Stückchen Natur…

Abel Tasman NP

Sonnenwetter = keine Posts!

Nachdem wir am Nordzipfel der Südinsel am Abel Tasman Nationalpark bei strahlendem Sonnenschein ein Stückchen Paradies genossen haben, geht es nach drei Tagen wieder auf Reise.

Goldgelbe Strände, warmes Wasser und direkt dahinter der Djungel! Mit einem Schnellboot (Amélie ist absoluter Fan vom den Wellendopsern gewesen) ging es ein paar Buchten tief in den Nationalpark hinein und dann mit einer Wanderung in gut 4,5 Stunden wieder zurück. Natürlich mit Schwimmstopp und Strandpause.

Aktuell sitzen wir ins Nelson in einem netten Kaffee bei Pie, Brownie und natürlich dem obligatorischen Flat White. Ziel ist heute ein kleines Städtchen zum Greenlip Mussel essen, der lokalen Spezialität, bevor es morgen mit der Fähre nach Wellington und somit auf die Nordinsel geht…

So langsam hat uns die Entschleunigung endlich eingeholt…wir hatten ja auch einiges an Vorsprung!

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