Suche

3happinesshunters

Monat

Februar 2015

Pancake Rocks & Blowholes

Auf dem letzten Stopp an der Westküste standen die Pancake Rocks auf der Liste.

Geschichtete Kalksedimente direkt an der Küste sehen aus wie gestapelte Pfannkuchen und geben bei High Tide zusätzlich ein Schauspiel durch die Brandung von sich, da in regelmäßigen Abständen Wasserfontänen geysirartig mit lautem getöse zu sehen und hören sind.

Ein netter Mittagsstopp auf dem Weg zur Nordküste!

Fox & Franz Josef Glacier, Lake Mahinapua

Was für ein Tag!

Am Abend hatten wir noch aus dem Campervan leicht belustigt die Zelt-Aufbauversuche einiger Jungspunde beobachtet. Wir standen auf einem DOC Platz (Departement of Conservation) wunderschön am See gelegen und diese Truppe tat sich besonders schwer. Auch zu Hilfe eilende ‚Altcamper‘ konnten aber nicht wirklich helfen. Auch wenn diverse andere Igluzelte in Sekundenschnelle entstanden, ging das Spiel bei den schon erwähnten Herren munter weiter. Zwischenzeitlich stand ein Ungetüm in dem man hätte stehen können, dieses verschwand aber wieder und das Gestänge und die diversen Layer wurden wieder auseinandergenommen. Irgendwann war es so dunkel das wir schlafen gingen…

Am nächsten Morgen eröffnete sich wiederum ein recht ‚lustiges‘ Bild. In der Nacht hatte der Regen eingesetzt und als wir die Vorhänge öffneten, standen die meisten Zelte als kleine Inseln im Wasser. Die Werktruppe hatte es aufgegeben und wohl irgendwo Asyl bekommen, auf jeden Fall lag das Material immer noch rum. Alles andere war abgesoffen und wir erlebten was es heißt wenn es an der Westküste mal regnet.

Hier wird Regen auch nicht im mm gemessen, sondern gleich in Metern. Stattliche 8-10 Meter regnet es pro Jahr, und wenn dann so richtig.

Der Tag begann also mit Schadenfreude, bis es uns selber traf! Unser Campervan ist wohl eine Sommerausgabe, auf jeden Fall drang auf einmal durch Fenster, Tür und diversen anderen Stellen auch bei uns das Wasser ein!

Es blieb uns nicht anderes als die Flucht nach vorne anzutreten. Also kurzes Frühstück und dann losfahren in der Hoffnung dem Regen etwas zu entkommen.

Am Fox Glacier angekommen und in voller Regenmontur wagte ich einen Vorstoß zum Gletscher. Dieser wurde nach nur 20 Minuten Marsch jäh durch einen zum kleinen Strom angeschwollenen Bach gestoppt. Hier war kein durchkommen mehr und bei weiterhin anhaltendem Kübelregen auch zu gefährlich.

An dieser Stelle muss nochmal erwähnt werden das wir bei unsere bisherigen Reise durwegs top Wetter hatten und es wohl auch länger nicht mehr geregnet hat. Überall auf der Westseite der Südinsel ist absolutes Feuerverbot und Waldbrandgefahr. Auch die Unterschiede zwischen den Bezeichnungen: River, Stream, Creek, Culvert sind an einigen Stellen ad absurdum geführt.

Zurück zum wundersamen Neuseelandtag.

Es ging also weiter zum Franz Josef Gletscher der nur eine halbe Stunde entfernt liegt. Es besserte sich das Wetter das wir bis zur Gletscherzunge eine schöne Wanderung unternehmen konnten. Anfangs hingen die Wolken noch tief, hoben sich aber Stunde um Stunde und legten Gletscher und diverse Wasserfälle frei.

Am Abend stoppten wir am Lake Mahinapua. Die Wolken hatten sich verzogen und tauchten den See und die ihn umgebende Djungellandschaft in ein tolles Licht, das nur noch vom Sonnenaufgang und der klar ‚gewaschenen‘ Luft getoppt wurde.

Kurzum: Die immer wieder profezeiten 4 Jahreszeiten an einem Tag erlebt man hier wirklich! Von dicker Jacke und Mütze über Regensachen bis hin zu Sonnenbrille, T-Shirt und kurzer Hose braucht man alles und sollte einen Tag nie verloren geben…

Wie es den Jungspunden mit ihrem Zeltmonster weiter ergangen ist wissen wir nicht, wir haben auf jeden Fall wieder ein trockenen Campervan und geniessen die Sonne 🙂

 

Whitebait!

Jedes Land und jede Region hat seine Spezialitäten und Delikatessen! Und jeder kann jetzt schon ahnen was kommt…

Bevor man es nicht selbst getestet hat, darf man auch nicht urteilen!

Gemacht, getan: Es geht an der Wesrküste der Südinsel in der Nähe von Haast um das probieren von Whitebait. Das sind Jungfische die aus dem Meer flussaufwärts schwimmen und die mit ‚Haut und Haar‘, meist mit etwas Ei verkleppert im Omlettstil auf Toast verspeisst werde .

Das Kilo kostet 80-90 NZD, also gut 50-60 €.

Es blieb also bei einem Toast was zugegeben gut schmeckt und mich an meine Jugend erinnert hat..

MAMA!!! Was habt ihr uns am Hafen in Jugoslavien früher immer zu essen gegeben? 🙂

Stonemen

Wir haben Amélie vor 3 Tagen am Haast Pass gezeigt wie man Steinmänner baut. Ich war dann mal kurz einen Wasserfall fotografieren und als ich zurückkam sah es so aus…was soll man dazu sagen?

Child’s Play

Unsere kleine Schnoddernase hat ihr Spielzeug immer dabei! Papas Kameradeckel, Mamas Haarband oder einfach der Fläschchendeckel. Ach ja und natürlich Eltern mit Elternzeit 🙂

Das hat sie sich heute aber auch wirklich verdient!

Milford Sound

Der Milford Sound zählt mit bis zu 10 Meter Niederschlag zu den regenreichsten Gebieten der Welt.

Als wir dorthin einen Abstecher von Wanaka (nördlich von Queenstown wunderschön am See gelegener Ort und Ausgangspunkt für die Überquerung der Alpen Richtung Westküste) per Flug machen ist, wie könnte es anderse sein, strahlender Sonnenschein.

Das ist gut für den Flug und den Boat Cruise, aber schlecht für die Fotos (viel zu grelles Licht…).

Aber wir wollen uns nicht beschweren, letztendlich warten wir seit drei Tagen auf die Gelegenheit. Es geht also in einer kleinen Chessna (kommt mir vom springen äußerst bekannt vor :-)) über die Südalpen, Mount Aspiring und diversesten Gleschern in den 15 Kilometer langen Fjord. Eng vorbei an den bis zu 1000 Meter hohen Felswänden bis zum Mitre Peak, der höchsten Erhebung mit knapp 1700 Metern.

Nach dem Blick von oben darf der von unten nicht fehlen und so haben wir einen Boat Cruise mitgebucht und fahren den Fjord auch nochmal bis zum Meer ab.

Danach geht es über eine andere Flugroute wieder Retoure. Amélie lehnt den Ohrenschutz im Flieger vehemend ab, fühlte sich aber wenigstens auf dem Boot wohl und übte fleißig das seitwärts gehen…

Pedicure

Die Damen unter sich bei der Lektüre und Fußpflege…Frau Amélie lässt es sich eben gut gehen…

Für alle Eltern: Wir geben zu das bei anderen aus-, um-, anzieh und einkrem Aktionen auch ab und zu Gegenwehr unserer kleinen Dame herrscht! Der ist dann aber so heftig das die Kamera versagte…

Irgendwie verstummt dann auch immer die Musik in unserem Motorhome, auf jeden Fall ist das Radio nicht mehr zu hören, aber dafür so ein komisches klingeln im Ohr?! Wir sind uns noch nicht sicher an was das liegt… 🙂

World’s steepest Street

Damit hier niemand glaubt wir wandern hier tagelang bierernst durch die Lande! Nein, es gibt natürlich auch Rekorde in den Städten zu erleben 🙂

Sehr witzig ist die steilste Strasse der Welt in Dunedin. Mit knapp 35 % zwar kein Problem für uns, aber sicherheitshalber stehen dort keine geparkten Autos und die Häuser haben hier auch ihre Schlagseite…

Nature

Ein paar Naturimpressionen sind neu unter dem Seitenlink ‚New Zealand‘ (rechts oben im Browser) eingefügt. Beschriftet und im genial chaotischem System angeordnet…damit niemand weiss wo wir gerade sind…

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑