Die ‚City of Sail’s hat uns wirklich mit einem wahrhaftig bombastischen Programm begrüßt.
Am Wochenende fanden gleich 4 Großveranstaltungen statt :
1. Cricket WM Spiel New Zealand – Australia
2. Die wichtigsten Pferderennen des Jahres
3. Volvo Ocean Race Stopp Over im Auckland Habour
4. Chinese New Year & Laternenfest
Wir fanden passend einen Campingplatz zentral in der Stadt, von dem man aus gut Hafen, den Central Business District und die verschiedenen Gartenanlagen erreichen konnte.
Als erstes genossen wir den Ausblick von einem der Vulkankegeln (davon gibt es knapp 50 im Stadtgebiet): Blick auf beide Meere, dem Pazifik und der Tasmanischen See, den Hafen und einen Großteil vom Stadtgebiet. Dazu unzählige Seegelboote!
Man traut sich ja schon gar nicht mehr zu sagen… das Ganze wieder bei strahlendem Sonnenschein!
Im Albert Park wartete dann das Chinese New Year Laternen Festival auf uns. Eigentlich waren wir ja durch die Menschenmengen am Hafen schon vorgewahrnt, einsam unter den Bäumen sitzen konnten wir nur bei Tageslicht. Als es dunkel wurde, stieg der Besucherstrom und zum Schluss gab es mehr Menschen dennGrasbüschel im Park 🙂
Nach 5,5 Wochen oft wildromantischer Einsamkeit wurde uns wieder bewußt, was es heißt in einer Großstadt (1,4 Mio) zu sein, mit all seinen Vor-, als auch Nachteilen.
Ach ja, ganz wichtig! Es wurde das Jahr des Schafes eingeläutet 🙂
Am Sonntag waren dann auch die Segleteams vom Volvo Ocean Race angekommen. Leicht verspäten von der letzten 20-tägigen Etappe. Wahnsinn was die Teams leisten: 4 Stunden Einsatz, 4 Stunden Bereitschaft und 4 Stunden Pause (vorausgesetzt es tritt kein Notfall ein). Dieser Rhythmus bleibt über die gesamte Zeit der Etappe so, und das bei engstem Raum im auf Geschwindigkeit getrimmten Boot. Beim Durchgang des Bootrumpfes fragt man sich welche Schicht besser ist. Draußen bei Sturm oder in der Enge des Rumpfes! Das Ganze geht über 9 Monate und einmal um die Welt… da hilft nur Leidenschaft, im wahrsten Sinne des Wortes!
Im Auckland Habour wurden die Boote dann überholt und wir konnten zusehen wie die Carbonboliden aus dem Wasser gehoben wurden.
Ein würdiger Abschluss unserer Reise…

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