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3happinesshunters

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First repdigit

So, die erste Schnapszahl ist für Amélie erreicht und daher eine kleine Bildersammlung und ein Ersatzthronbild zu zum 11monatigem…

Amélie am See, bei Schaaf streicheln, Autofahren, Apfelessen, neugirig aus dem Buggy schauen, rutschen, campen, stolz mit neuem Froschhut sich tragen lassen, Hot Pool baden, Farn entdecken, mit dem Boot fahren, schaukeln, thronen und am Meer mit Algen spielen!

 

 

Huka Falls & Aratiatia Dam

220.000 Liter Wasser pro Sekunde zwängen sich bei den Huka Falls erst durch eine schmale Schlucht und dann eine 11 Meterstufe hinab. Die schiere Menge ist schon beeindruckend, dazu handelt es sich um kristallklares Wasser des Waikato River, dem einzigen ‚Abfluss‘ des Lake Taupo.

Es sieht also auf der einen Seite verlockend aus bei dem heißen Wetter eine Abkühlung darin zu suchen, auf der anderen Seite ahnt man das man darin keine Sekunde überleben könnte…

Huka ist die Maoribezeichnung und heißt übersetzt Foam, also Schaum. Spätestens an der Wasserstufe weiss man warum die Falls so bezeichnet wurden-)

Nur ein paar Kilometer entfernt wartete ein weiteres Wasserspektakel auf uns, wenn auch kein ganz natürliches.

Am Aratiatia Dam werden alle paar Stunden die Schleusen für ein paar Minuten geöffnet. Der dahinter liegende Schlucht wird im wahrsten Sinne des Wortes überflutet. Das passiert innerhalb von Sekunden und ist zu einer eigenen Attraktion geworden. Man beachte die Unterschiede vor und während der Flutung (s. Seil am Fels als Höhenorientierung).

Tongariro Alpine Crossing

1 Tageswanderung, 2 Gipfel, 3 Vulkane, 4 Seen, noch mehr Krater, viel Dampf & Schwefel und gaaaanz viel Sonne!

Marlborough Sound & Wellington

Mit der Überfahrt von Pikton nach Wellington verlassen wir nach gut 3 Wochen die Südinsel (die nun auch blogtechnisch vervollständigt wurde, ebenfalls ein paar weitere  Naturbilder unter ‚New Zealand‘).

Entgegen allen Warnungen hatten wir wenig bis keinen Regen, viel Sonne, tolle Natur-, aber auch Städtehighlights. In erster Linie sind hier Christchurch und Dunedin zu nennen. Zu letzterem auch hier noch nachgereicht der alte Bahnhof. Hier hätte Harry Potter gedreht werden können 🙂

Einzige Änderung die wir nach den 2600 Kilometern auf der Südinsel für den Norden vorgenommen haben. Weniger fahren! Ok, hat bis jetzt nicht geklappt, aber der Wille zählt!

Vielleicht sei nochmal betont das man mit dem Campervan Höchstgeschwindigkeit 90 km/h hat und auf den meisten Strecken eher mit Durchschnittstempo 50 fährt. Hügelige bis bergige Abschnitte, enge Strassen und einige Stopps tun dann ihr übriges dazu…

Die Überfahrt in Richtung Hauptstadt geht durch die Marlborough Sounds und ist alleine schon was zum Geniessen. Eine tolle Kulisse, die man in der 3 stündigen Fahrt durchkreuzt. Erste geht es langsam durch den Sound, dann durch den windigen Cook Strait, bis man in einem langen Bogen auf ‚windy‘ Wellington zusteuert.

Die Stadt hat uns erstmal überrascht. In der Marina Bay fanden wir einen Freedom Camperbereich mit Dusche (also alles kostenlos) und am Nationalmuseum, welches an den Piers im Zentrum liegt am Tag darauf auch noch einen 24stunden Parkplatz für 12 NZD (knapp 8 €).

Das lies sich, bei den hier sonst üblichen Preisen doch mal sehen!

Beim Spaziergang durch den Botanischen Garten schaute uns sogar eine blühende ‚Century Agave‘ an. Was ist daran so besonders? Die Pflanze blüht nur alle 1o Jahre! Entweder der Namensgeber ist kein guter Mathematiker gewesen oder im Leben eines Biologen fühlen sich 10 Jahre auch fast wie ein Jahrhundert an…wie auch immer, die Agave blühte pächtig und war riesig!

Was hatte die Hauptstadt noch zu bieten? Ein tolles Nationalmuseum ‚Te Papa‘ (ebenfalls mit freiem Eintritt), gute & günstige Fush and chups (so klingt es wenn ein Kiwi Fish and Chips bestellt), interessante grüne Ampeldamen (in Erinnerung an das Weltweit erste Wahlrecht für Frauen in Neuseeland 1893), eine Cabel Car und einen schönen Pierbereich.

Ach ja und natürlich Schulsport wie man ihn sich wünscht!

Auch unser Experiment die weite Steecke von Wellington zum Zentralplateau mit seinen Vulkanen möglichst smart zu überbrücken hat soweit funktioniert. Um Amélie entgegenzukommen, die meist nach 1,5 Stunden fahrt Lust auf was anderes hat, standen wir um 4 Uhr auf, fuhren mit schlafendem Frottemonster bis 8 Uhr durch. Dann Frühstück, selbst nochmal 2 Stunden schlafen und dann auf den größten Spielplatz in Whanganui, den wir finden konnten. Dieser hatte mindestens die Größe von 4 Fußballfelder, mit Wasserlabyrinth, Rutschen & Schaukeln jeglicher Machart und diversern Themenbereichen.

Wie alles hier in Neuseeland extrem kinderfreundlich, wie auch alle Kindertoiletten, Wickelmöglichkeiten und natürlich die Kiwis selbst!

 

 

Te Waikoropupū Springs

Ein kleiner Ausflug zu den‘ Pupu Springs‘ in der Nähe vom Abel Tasman NP zum klarsten Wasser von Neuseeland stand heute an. Das Quellwasser sprudelt an dem für Maori geltenden heilenden Ort mit Macht an die Oberfläche und beschehrt  einen tiefen Blick in den sich bildenden See.

Ein unberührtes Stückchen Natur…

Abel Tasman NP

Sonnenwetter = keine Posts!

Nachdem wir am Nordzipfel der Südinsel am Abel Tasman Nationalpark bei strahlendem Sonnenschein ein Stückchen Paradies genossen haben, geht es nach drei Tagen wieder auf Reise.

Goldgelbe Strände, warmes Wasser und direkt dahinter der Djungel! Mit einem Schnellboot (Amélie ist absoluter Fan vom den Wellendopsern gewesen) ging es ein paar Buchten tief in den Nationalpark hinein und dann mit einer Wanderung in gut 4,5 Stunden wieder zurück. Natürlich mit Schwimmstopp und Strandpause.

Aktuell sitzen wir ins Nelson in einem netten Kaffee bei Pie, Brownie und natürlich dem obligatorischen Flat White. Ziel ist heute ein kleines Städtchen zum Greenlip Mussel essen, der lokalen Spezialität, bevor es morgen mit der Fähre nach Wellington und somit auf die Nordinsel geht…

So langsam hat uns die Entschleunigung endlich eingeholt…wir hatten ja auch einiges an Vorsprung!

Pancake Rocks & Blowholes

Auf dem letzten Stopp an der Westküste standen die Pancake Rocks auf der Liste.

Geschichtete Kalksedimente direkt an der Küste sehen aus wie gestapelte Pfannkuchen und geben bei High Tide zusätzlich ein Schauspiel durch die Brandung von sich, da in regelmäßigen Abständen Wasserfontänen geysirartig mit lautem getöse zu sehen und hören sind.

Ein netter Mittagsstopp auf dem Weg zur Nordküste!

Fox & Franz Josef Glacier, Lake Mahinapua

Was für ein Tag!

Am Abend hatten wir noch aus dem Campervan leicht belustigt die Zelt-Aufbauversuche einiger Jungspunde beobachtet. Wir standen auf einem DOC Platz (Departement of Conservation) wunderschön am See gelegen und diese Truppe tat sich besonders schwer. Auch zu Hilfe eilende ‚Altcamper‘ konnten aber nicht wirklich helfen. Auch wenn diverse andere Igluzelte in Sekundenschnelle entstanden, ging das Spiel bei den schon erwähnten Herren munter weiter. Zwischenzeitlich stand ein Ungetüm in dem man hätte stehen können, dieses verschwand aber wieder und das Gestänge und die diversen Layer wurden wieder auseinandergenommen. Irgendwann war es so dunkel das wir schlafen gingen…

Am nächsten Morgen eröffnete sich wiederum ein recht ‚lustiges‘ Bild. In der Nacht hatte der Regen eingesetzt und als wir die Vorhänge öffneten, standen die meisten Zelte als kleine Inseln im Wasser. Die Werktruppe hatte es aufgegeben und wohl irgendwo Asyl bekommen, auf jeden Fall lag das Material immer noch rum. Alles andere war abgesoffen und wir erlebten was es heißt wenn es an der Westküste mal regnet.

Hier wird Regen auch nicht im mm gemessen, sondern gleich in Metern. Stattliche 8-10 Meter regnet es pro Jahr, und wenn dann so richtig.

Der Tag begann also mit Schadenfreude, bis es uns selber traf! Unser Campervan ist wohl eine Sommerausgabe, auf jeden Fall drang auf einmal durch Fenster, Tür und diversen anderen Stellen auch bei uns das Wasser ein!

Es blieb uns nicht anderes als die Flucht nach vorne anzutreten. Also kurzes Frühstück und dann losfahren in der Hoffnung dem Regen etwas zu entkommen.

Am Fox Glacier angekommen und in voller Regenmontur wagte ich einen Vorstoß zum Gletscher. Dieser wurde nach nur 20 Minuten Marsch jäh durch einen zum kleinen Strom angeschwollenen Bach gestoppt. Hier war kein durchkommen mehr und bei weiterhin anhaltendem Kübelregen auch zu gefährlich.

An dieser Stelle muss nochmal erwähnt werden das wir bei unsere bisherigen Reise durwegs top Wetter hatten und es wohl auch länger nicht mehr geregnet hat. Überall auf der Westseite der Südinsel ist absolutes Feuerverbot und Waldbrandgefahr. Auch die Unterschiede zwischen den Bezeichnungen: River, Stream, Creek, Culvert sind an einigen Stellen ad absurdum geführt.

Zurück zum wundersamen Neuseelandtag.

Es ging also weiter zum Franz Josef Gletscher der nur eine halbe Stunde entfernt liegt. Es besserte sich das Wetter das wir bis zur Gletscherzunge eine schöne Wanderung unternehmen konnten. Anfangs hingen die Wolken noch tief, hoben sich aber Stunde um Stunde und legten Gletscher und diverse Wasserfälle frei.

Am Abend stoppten wir am Lake Mahinapua. Die Wolken hatten sich verzogen und tauchten den See und die ihn umgebende Djungellandschaft in ein tolles Licht, das nur noch vom Sonnenaufgang und der klar ‚gewaschenen‘ Luft getoppt wurde.

Kurzum: Die immer wieder profezeiten 4 Jahreszeiten an einem Tag erlebt man hier wirklich! Von dicker Jacke und Mütze über Regensachen bis hin zu Sonnenbrille, T-Shirt und kurzer Hose braucht man alles und sollte einen Tag nie verloren geben…

Wie es den Jungspunden mit ihrem Zeltmonster weiter ergangen ist wissen wir nicht, wir haben auf jeden Fall wieder ein trockenen Campervan und geniessen die Sonne 🙂

 

Whitebait!

Jedes Land und jede Region hat seine Spezialitäten und Delikatessen! Und jeder kann jetzt schon ahnen was kommt…

Bevor man es nicht selbst getestet hat, darf man auch nicht urteilen!

Gemacht, getan: Es geht an der Wesrküste der Südinsel in der Nähe von Haast um das probieren von Whitebait. Das sind Jungfische die aus dem Meer flussaufwärts schwimmen und die mit ‚Haut und Haar‘, meist mit etwas Ei verkleppert im Omlettstil auf Toast verspeisst werde .

Das Kilo kostet 80-90 NZD, also gut 50-60 €.

Es blieb also bei einem Toast was zugegeben gut schmeckt und mich an meine Jugend erinnert hat..

MAMA!!! Was habt ihr uns am Hafen in Jugoslavien früher immer zu essen gegeben? 🙂

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